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Klimainitiative legt Bilanz vor

SACHSTANDSBERICHT Wetzlar und Solms setzen zusammen auf Energieerzeugung und -sparen

Von Steffen Gross

Wetzlar/Solms Ihre CO2-Emissionen wollen die Städte Wetzlar und Solms bis zum Jahr 2023 um ein Drittel im Vergleich zu 2011 gesenkt haben. Daran arbeiten sie in der gemeinsamen „Klimainitiative Solms Wetzlar“. Jetzt gibt es eine erste Bilanz.

Seit November 2014 ist Kristin Leismann die Klimaschutzmanagerin für Solms und Wetzlar. Ihre Stelle ist auf drei Jahre befristet und wird zu 85 Prozent aus Mitteln der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums bezahlt.

Was die interkommunale Klimainitiative seitdem geleistet hat, stellten Wetzlars Umweltdezernent Norbert Kortlüke (Grüne) und der Solmser Bürgermeister Frank Inderthal (SPD) in den vergangenen zwei Tagen ihren Magistratskollegen in einem Sachstandsbericht vor.

Um das ehrgeizige Ziel der CO2-Drittelreduzierung zu erreichen, setzen die Städte einerseits auf eigene Energieerzeugung, andererseits – und noch viel stärker – auf Energieeinsparung. Auf der Erzeugerseite stehen in Wetzlar beispielsweise der geplante Windpark Blasbach, die nach hohen energetischen Standards und mit Photovoltaikanlagen gebauten Kitas in der Spilburg und in Hermannstein oder eine auf dem Rathausdach geplante fast 1000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage, die jährlich 61 158 Kilowattstunden Solarstrom liefern soll.

Der Bau neuer Anlagen gerät aus Mangel an Flächen und durch die Topografie an seine Grenzen

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Haben in zwei Jahren einiges für den Klimaschutz in Solms und Wetzlar auf den Weg gebracht (v. l.) Frank Inderthal, Kristin Leismann und Nobert Kortlüke. (Foto: Gross)

In Solms, die Stadt ist der „100%-Erneuerbare-Energie-Region“-Initiative beigetreten, sind es der 2012 in Betrieb genommene Bürgersolarpark sowie das von einem Privatinvestor modernisierte Wasserkraftwerk bei Oberbiel. Der Bau neuer Anlagen stoße an Grenzen, unter anderem aus Mangel an Flächen und durch die Topografie, sagte Indertal.

Deshalb müsse der Fokus auf das Energiesparen gelegt werden. So sei die Kläranlage, größter Energieverbraucher in Solms mit früher monatlichen Stromrechnungen von 8000 Euro, auf Einsparpotenziale untersucht und diese sofort umgesetzt worden, berichtete Inderthal: „Das ist gut fürs Klima und gut für die Bürger.“ Wirtschaftlichkeit spiele für ihn beim Klimaschutz eine wichtige Rolle, sagte der Bürgermeister.

Um die Energieeffizienz voranzubringen und die Verbraucher zum Energiesparen zu animieren, setzen die Partner auf Öffentlichkeitsarbeit, Information und Beratung. Die größten CO2-Einsparpotenziale wurden in Wetzlar in der Industrie und Privathaushalten ausgemacht, in Solms in Privathaushalten und Gewerbe/ Handel.

Im Stadtgebiet Wetzlar wurden 2011 rund 3000 Gigawattstunden Energie verbraucht, rund die Hälfte des Verbrauchs entfiel auf Erdgas, Elektrizität lag auf Platz zwei. In Solms wurden 305 Gigawattstunden verbraucht. Wichtigste Energieträger waren Heizöl (24 Prozent), Diesel (18), Benzin (17) und Strom (16).

Eine Rolle kommt auch dem lokalen Energieversorger enwag zu, erklärte Kortlüke. Geplant sei eine Neuausrichtung: weg von der reinen Energiebeschaffung und dem Energieverkauf, hin zu energienahen Dienstleitungen. Die Strategie dazu solle ab Januar in einem acht- bis neunmonatigen Prozess mit externen Beratern festgelegt werden, so Kortlüke.

Die Klimainitiative Solms Wetzlar hat verschiedene Broschüren etwa zu sparsamen Haushaltsgeräten herausgegeben, sich an Aktionen wie der „Earth Hour“ oder der Elektromobilitätsrallye „Wave Trophy“ beteiligt und 35 eigene Veranstaltungen organisiert: Von der Energieberatung für Eigenheimbesitzer und Kindergartenkinder über Vorträge, Ausstellungen bis zu Messen und Info-Veranstaltungen zur Mobilität.

Geplant sei für 2017 eine Energiemesse. Ferner eine Effizienz-Route mit beispielhaft sanierten Häusern, die Interessierten von Energieberatern vorgestellt werden, während die Besitzer von ihren Erfahrungen berichten, sagte Kristin Leismann.

Eine weitere Aufgabe für die Klimaschutzmanagerin ist die Initiierung von Lernenden EnergieEffizienz-Netzwerken (LEEN). Darin sollen zehn Unternehmen über die Dauer von drei Jahren das Thema Energieeffizienz gemeinsam angehen und Lösungen finden.

Kortlüke wie auch Inderthal sprachen von „sehr guter“ interkommunaler Zusammenarbeit. Alle drei Monate fänden Treffen statt, um ganz konkrete Projekte zu planen und besprechen.

Weiterer Informationen gibt es unter www.energie-klima-ldk.de, dem gemeinsamen Internetauftritt mit dem Lahn-Dill-Kreis. Die Zusammenarbeit mit der Energie- und Klimainitiative des Kreises solle künftig weiter ausgebaut werden, sagte Kortlüke.

Quelle: Solms-Braunfelser-Zeitung, 28.Oktober 2016


Stadtverwaltung Solms und EKM fördern innovative Projekte für den KlimaschutzEKM-Logo

 

Als Auftraggeber eigener Baumaßnahmen und durch die lokale Förderung von Umweltprojekten haben wir als Stadtverwaltung direkten Einfluss auf den Klimaschutz. Durch die finanzielle und fachliche und fachliche Unterstützung der EKM Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH ist es uns möglich, Maßnahmen umzusetzen, die einen effizienten Umgang mit Energie fördern.

Gestalten Sie Energieeffizienz aktiv mit!

Wir suchen das innovativste Projekt für den Klimaschutz. Sie haben eine Idee, die

  • einen effizienteren Umgang mit Energie,
  • die Schonung der natürlichen Ressourcen und/ oder
  • die Verringerung von Kohlendioxid-Emissionen

ermöglicht?

Reichen Sie diese über den Förderantrag der EKM zusammen mit einer individuellen Beschreibung Ihrer Maßnahme bei uns ein. Wir prämieren die innovativste Idee und setzen damit ein Zeichen für den Energiewandel in unserer Stadt.

Förderantrag EKM

Hintergrund:

Interessierte Kommunen und EnergieNetz Mitte GmbH haben eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes ins Leben gerufen: Die EKM Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH wird künftig unter der Federführung der Kommunen konkrete Projekte der Allgemeinheit finanziell unterstützen, die für einen wirksamen Klimaschutz in den Städten und Gemeinden der Region sorgen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der EKM


Pressemitteilung der Stadt Wetzlar zur Energieeffizienz für Unternehmen (04.07.2016)


Energie und Klimaschutz

Pressemitteilung des Lahn-Dill-Kreises: Wir nehmen Einfluss: Neuer Internetauftritt www.energie-klima-ldk.de


SOLMS „Schorni“ ist für die Hessische Energiespar-Aktion (HESA) unterwegs. „Schorni“ Uwe heißt eigentlich Uwe Nenzel. Der Schornsteinfegermeister ist Regionalbeauftragter der HESA und macht auf seinem Weg durch die Kindergärten in Mittelhessen Station in Solms. Kristin Leismann, Klimaschutzmanagerin für Solms und Wetzlar, hat den Kontakt hergestellt. 120 Solmser Kindern trafen „Schorni“ an vier Terminen. Er erklärte ihnen die Aufgaben eines Schornsteinfegers und seine Gerätschaften wie Leine, Kugel und Besen, beantwortete Fragen. Und für die aufmerksamen Kinder gab es Teilnehmerurkunden, Buttons mit der Auszeichnung „Klimaschützer“ und Energiemalbücher. Auch die Albshäuser Kinder mit (hinten von links) Klimaschutzmanagerin Kristin Leismann, Bürgermeister Frank Inderthal, Kita-Leiterin Melanie Sidorenko lernten „Schorni“ Uwe Nenzel kennen. (sbe/Foto: Bender)

Schorni wirbt für s EnergiesparenQuelle: Solms-Braunfelser-Zeitung, 23. April 2016


Neuer Energiestützpunkt der Verbraucherzentrale Hessen in Wetzlar

Pressemitteilung 03/2016

Ab 16. März kompetente und anbieterunabhängige Beratung zum Energiesparen

160316 Pressebild EnergiestützpunktWetzlar, 16.03.2016. Die Städte Solms und Wetzlar und die Verbraucherzentrale Hessen kooperieren zum Wohle der Bürger. Ab dem 16. März 2016 können sich Interessierte in den Stadtverwaltungen in Solms und Wetzlar zu Energiesparmaßnahmen im Haushalt informieren: Sei es der Stromverbrauch von Geräten, die Senkung von Heizkosten, Maßnahmen der Wärmdämmung, effiziente Heizsysteme oder Fördermittel – der anbieterunabhängige Energieberater beantwortet Fragen, gibt Tipps und Hinweise.

„Oft erleben wir, dass neue Heizanlagen zu groß angelegt sind, die Wärmedämmung an der falschen Stelle erfolgt ist und dafür andere einfache, aber effektive Maßnahmen unterbleiben. Die gewünschten Energiespareffekte werden so nicht erreicht.“ erläutert Jutta Gelbrich, Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen. „Dabei ist guter Rat nicht teuer und unsere Beratung ist anbieter- und produktunabhängig. Die wirtschaftlichen Interessen und Möglichkeiten des Ratsuchenden stehen immer im Vordergrund.“

Der Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen, Ramon Alexander Pfeiler, berät zu baulichen und technischen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz im eigenen Haus und hilft dadurch, Fehlinvestitionen zu vermeiden. Aber auch einfache und schnell umsetzbare Tipps zum Energiesparen oder richtigen Lüften gegen Schimmelbildung gehören zum Repertoire. Da das Angebot durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, beträgt der Kostenbeitrag der Ratsuchenden nur 7,50 € für eine 45-minütige Beratung. Ergänzt wird das stationäre Beratungsangebot durch verschiedene Energiechecks bei den Ratsuchenden vor Ort. Hier ist die Kostenbeteiligung etwas höher, von 10 bis 40 €.

Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, nun auch für die Bürgerinnen und Bürger in Wetzlar mit der kompetenten Unterstützung der Verbraucherzentrale regelmäßige Energieberatungstermine anbieten zu können“, erläutert Umweltdezernent der Stadt Wetzlar Norbert Kortlüke (Bündnis 90 / Die Grünen). „Mit diesem Angebot gehen wir einen weiteren Schritt im Bereich Klimaschutz. Die Energieberatung hilft nicht nur jedem einzelnen, den privaten Verbrauch und damit laufende Kosten zu senken, sondern führt dadurch auch zu einer Verbesserung unserer CO2-Bilanz“, so Frank Inderthal (SPD), Bürgermeister der Stadt Solms. Und Klimaschutzmanagerin Kristin Leismann ergänzt: „Es ist schön, wieder einen weiteren Aktionspunkt unseres Klimaschutzkonzeptes in die Tat umzusetzen: Nun hoffen wir, dass die Bürgerinnen und Bürger aus Wetzlar und auch aus Solms, wo wir jeweils in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Hessen Aktionstage mit Beratungsterminen anbieten, von dem neuen Angebot rege Gebrauch machen.“

Wer sich beraten lassen möchte, sollte Haus- oder Wohnungspläne, Fotos, Abrechnungsunterlagen oder Angebote mitbringen. Denn je konkreter die Informationen, umso konkreter können die Empfehlungen des Beraters sein.

 

Beratungsort, Termine und Anmeldung für Energieberatungen in Wetzlar

Beratungsort
Stadtverwaltung Wetzlar, Ernst-Leitz-Straße 30, Raum 6 in 35573 Wetzlar

Termine
Jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat von 14 bis 18 Uhr.

Die nächsten Beratungen finden am 16. März, 6. April, 20. April, 4. Mai, 18. Mai, 1. Juni und 15. Juni jeweils von 14 bis 18 Uhr statt.

Anmeldung
Klimaschutzmanagerin der Städte Wetzlar und Solms, Kristin Leismann (06441) 99 39 09 oder über das bundesweite Servicetelefon 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

 

Aktionstage „Der Energieberater kommt!“ in Solms

Der nächste Aktionstag in Solms findet am 17. März 2016 von 13.30 bis 17.30 Uhr in der Stadtverwaltung, Oberndorfer Straße 20 in 35606 Solms statt. Im Magistratssitzungsraum berät Energieberater Ramon Alexander Pfeiler interessierte Ratsuchende. Eine Anmeldung bei der Stadt Wetzlar (06441) 99 39 09 oder über das bundesweite Servicetelefon 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) ist auch hier erforderlich. Die Aktionstage in Solms finden 2016 an weiteren Terminen statt, die auf der Internetseite www.solms.de bekannt gegeben werden.

Energie-Checks

Neben der stationären Energieberatung bietet die Verbraucherzentrale Hessen auch Energie-Checks an. Im Rahmen eines Basis-, Gebäude-, Heiz- oder Detail-Checks werden in ein bis zwei Vor-Ort-Terminen der Energieverbrauch und Sparpotentiale ermittelt und Handlungsempfehlungen gegeben. Dank der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium zahlen Verbraucher je nach Check nur 10 bis 40 Euro.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Ergänzende Informationen für Verbraucher:

  • Energie-Einsparberatung in allen Beratungsstellen und über 40 Energiestützpunkten: Termine und Informationen über den nächstgelegenen Energieberatungsstützpunkt am hessenweiten Servicetelefon oder über das Internet: verbraucher.de und www.verbraucherzentrale-energieberatung.de
  • Die Energie-Checks (Basis-, Gebäude-, Heiz- und Detail-Checks) für Mieter und Eigentümer bieten einen fundierten Überblick über den eigenen Energieverbrauch und mögliche Sparpotenziale. Nach telefonischer Terminvereinbarung unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) finden ein bis zwei Vor-Ort-Termine statt. Je nach Check belaufen sich die Kosten auf 10 bis maximal 40 Euro.
  • Energieberatung – telefonisch und online: Mieter und private Hauseigentümer haben die Möglichkeit über die bundesweit geschaltete Rufnummer 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) direkt den Draht zur anbieterunabhängigen Energieberatung zu nutzen: montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr.
  • Ebenfalls kostenlos ist die schriftliche Kurzberatung durch Einloggen unter verbraucherzentrale-energieberatung.de. Nach Erhalt einer Bestätigungsmail wird der Zugang zum Online-Beratungsdialog freigeschaltet.
  • Hessenweites Servicetelefon (069) 97 20 10 – 900. Informationen über alle Beratungs- und Seminarangebote sowie die Öffnungszeiten der Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen; Terminvereinbarung möglich. Keine Beratung!

Frei zum Nachdruck, Belegexemplar erbeten

Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen: Borken, Bahnhofstraße 36 b · Kassel/Nordhessen, Rainer-Dierichs-Platz 1 (Kulturbahnhof) · Gießen, Südanlage 4 · Fulda, Karlstraße 2 · Frankfurt/Rhein-Main, Große Friedberger Straße 13-17 (Nähe Konstablerwache) · Darmstadt, Luisenplatz 6 (Carreegalerie) · Rüsselsheim/Groß Gerau, Marktstr. 29 · Wiesbaden, Bahnhofstraße 36


Neuer Auftritt der Klimainitiative Solms- Wetzlar – Wir nehmen Einfluss

Verbraucherzentrale Energieberatung

 

Um sich einen Überblick über die Energiesituation seiner Wohnung oder Hauses zu verschaffen, bietet die Verbraucherzentrale Hessen kompetente Unterstützung durch Energie-Checks vor Ort.

Weitere Informationen:

 


Neuer Auftritt der Klimainitiative Solms Wetzlar – Wir nehmen Einfluss

Umweltdezernent der Stadt Wetzlar Norbert Kortlüke (Bündnis 90 / Die Grünen), Bürgermeister der Stadt Solms Frank Inderthal (SPD) und Klimaschutzmanagerin Kristin Leismann präsentieren erfreut den neuen Auftritt des Klimaschutzmanagement der Städte Solms und Wetzlar als „Klimainitiative Solms Wetzlar“. Dazu wurde von dem Graphikbüro CUBIC Designs aus Wetzlar ein Logo entwickelt, welches die interkommunalen Aktivitäten als Initiative für den Klimaschutz verdeutlichen und den Wiedererkennungswert steigern soll.

Ähnlich wie die beiden bestehenden Logos der Lahn-Städte Solms und Wetzlar arbeitet das Logo der Klimainitiative mit dem regional verbindenden Element des Flusses“, erklärt Kortlüke die Bildmarke. Frank Inderthal ergänzt „Dieses wird durch den Slogan „Wir nehmen Einfluss“ noch positiv verstärkt und verdeutlicht unseren Aufruf an die Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Initiativen sich gemeinsam mit den Städten für den Klimaschutz zu engagieren.

Der ersten „Einsatz“ als KlimainKlimaschutzmanagementitiative Solms Wetzlar ist auf der W3+ Fair am 2. und 3. März 2016 in Wetzlar geplant, der Netzwerkmesse für Optik, Elektronik und Mechanik des Wetzlar Network. Dort soll das Thema Energieeffizienz in Unternehmen platziert werden. Dafür wurde eigens ein Flyer im neuen Design erstellt, der einen Unternehmerabend zum Thema „Energieeffizienz-Netzwerke“ im April in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsförderungen Solms und Wetzlar sowie dem Wetzlar Network bewirbt. Zudem konnte der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Vasir für einen Besuch am zweiten Messetag, Donnerstag den 03. März 2016 um 15:45 Uhr, gewonnen werden. Im Anschluss an seinem Rundgang über die Messe wird er einen Fachvortrag, gegen 16:30 Uhr, zum Thema „Netzwerke – ein erfolgreicher Weg zur Verbesserung der Energieeffizienz in Unternehmen“ (Key-Note-Bühne im 1. Obergeschoss) halten.

 


Besonders sparsame Haushaltsgeräte

Waschmaschine, Kühlschrank oder Wäschetrockner sind kostenintensive Anschaffungen, die nicht jeden Tag anstehen. Eine Auswahl zu treffen fällt dabei nicht immer leicht, denn auf Grund der vielen Angebote sowie den zahlreichen Unterschieden in Ausstattung, Leistung, Energieverbrauch und Preis sind die Produkte oftmals nicht ohne weiteres vergleichbar. Eine gute Orientierung bietet die vollständig aktualisierte Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2015/2016“ des Niedrig-Energie-Instituts, die bei den Stadtverwaltungen Solms und Wetzlar nun erhältlich sind.

Vor allem der Blick auf den Energieverbrauch des Wunschgeräts lohnt sich, wie Bürgermeister der Stadt Solms Frank Inderthal (SPD) und Umweltdezernent der Stadt Wetzlar Norbert Kortlüke (Bündnis 90 / Die Grünen) betonen. Effiziente Geräte sind zwar in der Anschaffung teurer, die Mehrkosten amortisieren sich aber durch die Einsparungen bei Strom- und Wasserkosten im Laufe der Jahre. Der Vergleich der verschiedenen Verbrauchswerte hilft also, langfristig Kosten zu sparen.

Auf einen Blick finden Verbraucher in der Broschüre die effizientesten Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen, Trockner und Spülmaschinen, die derzeit auf dem Markt verfügbar sind. Übersichtliche Listen geben Auskunft über Hersteller, Abmessungen sowie die zu erwartenden Betriebskosten in 15 Jahren.

Wer mehr wissen will, kann außerdem nachlesen, wie die Betriebskosten eines Geräts berechnet werden, was es mit Klimaklassen, „Low-Frost“ und Vorschaltgeräten auf sich hat und wie Altgeräte korrekt entsorgt werden.

Die Städte Solms und Wetzlar bieten die Verbraucherinformation „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ in der neuen Druckausgabe 2015/2016 an. Die 16-seitige Zusammenstellung liegen kostenfrei im Foyer beider Stadtverwaltungen, in den Stadteilbüros sowie bei dem regionalen Energieversorger enwag in der Hermannsteiner Straße 1 in Wetzlar aus.

Einen kostenlosen Download der Broschüre gibt es über die Seiten der Stadt Solms (www.solms.de) und der Stadt Wetzlar (www.wetzlar.de).

Für weitere Informationen:

Kristin Leismann, Tel.: 06441 – 99 3909

Erfahren Sie mehr zum Thema: Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2015_2016 Solms Wetzlar

 


 

Solms ist 100% Erneuerbare-Energie-RegionDruck

Die Stadt Solms hat Grund zur Freude, denn sie kann sich zukünftig „100- Erneuerbare-Energie-Region“ nennen.

Seit dem 1. Juli 2015 ist es offiziell: Solms ist rund 2 Jahre nach der Ernennung zur „100ee-Starterregion“ vom Kasseler Institut dezentrale Energietechnologien (IdE) als „100%-Erneuerbare-Energie-Region“ aufgestiegen.

Seit der ersten Bewerbung der Stadt Solms und Aufnahme als 100ee-Starterregion im Jahr 2011 sind deutliche Fortschritte auf dem Weg zur 100ee-Region erkennbar. Hervorzuheben sind dem Institut zur Folge die hohe Qualität des Klimaschutzkonzeptes und das Engagement der Energieversorger enwag und Gasversorgung Lahn-Dill bei dessen Erstellung, welches eine überdurchschnittlich gute Datenbasis legt. Weiterhin wurde auch die Schaffung von Strukturen in der Verwaltung durch die Einstellung einer Klimaschutzmanagerin positiv bewertet. Durch die erhöhten personellen Kapazitäten wurden die Aktivitäten in den Bereichen Beratung, Netzwerkarbeit und Öffentlichkeitsarbeit deutlich gestärkt. Auch der tatsächliche Anteil der erneuerbaren Energien an Strom- und Wärmebedarf hat sich seit der letzten Bewerbung signifikant erhöht. Beispielsweise wurden im Jahr 2010 6,5% des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt und im Jahr 2013 waren es bereits 14%, was mehr als einer Verdoppelung entspricht. Entwicklungspotenzial wird z.B. in den Bereichen Einbindung von Wirtschaftsbetrieben und regionaler Netzwerkbildung, unternehmerischem und zivilgesellschaftlichem Engagement sowie nachhaltiger Mobilität gesehen.

Ein weiterer Meilenstein für den Klimaschutz folgte nach der Antragsstellung zur 100ee-Region im Juni 2015: Das neue Blockheizkraftwerk der Solmser Kläranlage ging in Betrieb. Durch die effektivere Nutzung von Energie werden mit der neuen Anlage bis zu 50.000€ / Jahr eingespart, was nicht nur gut für den Klimaschutz ist sondern sich auch positiv auf die Abwassergebühren auswirken wird.

Die offizielle Urkundenübergabe findet am 10. November 2015 auf dem Kongress „100% Erneuerbare-Energie-Regionen“ in Kassel statt. Bürgermeister Frank Inderthal wird an diesem Tag die Urkunde zur „100ee-Region“ entgegennehmen.

Das Projekt „Entwicklungsperspektiven für nachhaltige 100%-Erneuerbare-Energie-Regionen in Deutschland“ (100ee-Regionen) identifiziert, begleitet und vernetzt Regionen, Kommunen und Städte, die ihre Energieversorgung auf lange Sicht vollständig auf erneuerbare Energien umstellen wollen (100ee-Regionen). Derzeit gibt es bereits über einhundertdreißig Landkreise, Gemeinden, Regionalverbünde und Städte in Deutschland, die dieses Ziel verfolgen und es werden immer mehr. Das Projekt unterstützt engagierte Akteure in den Regionen durch Kommunikations-, Transfer- und Vernetzungsleistungen.