Magistrat vor Ort

Unter dem Motto „Magistrat vor Ort“ hat sich der Magistrat der Stadt Solms vorgenommen, mindestens zweimal im Jahr, im Rahmen einer Magistratssitzung, einen Solmser Gewerbebetrieb zu besichtigen. Dabei geht es darum, sich einen Überblick über die jeweilige Firma zu verschaffen und Interessen von Politik und Wirtschaft zu vereinen. Mögliche Konflikte in der Zukunft sollen vor Ort angesprochen werden, um respektable Lösungen zu finden.

Einen Überblick über bereits stattgefundene Magistratsbesuche bekommen Sie hier.

Sind Sie Solmser Gewerbetreibender und haben Interesse an einem Besuch durch den Magistrat der Stadt Solms, dann melden Sie sich. Gerne vereinbaren wir einen Termin für einen Besuch bei Ihnen.

Kontakt: 06442 910-11 oder per E-Mail.


 

Kloster 1

Magistrat vor Ort in dem Begegnungszentrum der Königsberger Diakonie

Unter der Überschrift „Magistrat vor Ort“ besucht das Gremium der Stadt Solms hin und wieder Solmser Unternehmen und Institutionen und war jetzt im Kloster Altenberg, dem Begegnungszentrum der Königsberger Diakonie, zu Gast. Die Magistratsmitglieder um Bürgermeister Frank Inderthal (SPD) wurden von Pfarrer Jörn Contag, Vorstand der Königsberger Diakonie empfangen, der zusammen mit Martina Weyel, Leiterin der Reha-Qualifizierung der Diakonie und Anja Herkersdorf, stellvertretende Ausbildungsleiterin Hauswirtschaft, durch die Räume führte, in denen benachteiligte junge Menschen leben und lernen. „Bei uns können junge Menschen fürs Leben lernen und es geht einem das Herz auf, wenn aus einem verhuschten Jugendlichen, der kaum die Augen hebt, wenn er überhaupt grüßt, eine sozial-kompetente und stolze Persönlichkeit wird“, so Contag. „In Kooperation mit der Käthe-Kollwitz-Schule können unsere elf Teilnehmer zwischen fünfzehn und 25 Jahren in unserem Lernprojekt den Hauptschulabschluss schaffen, die Ausbildung Fachpraktiker/in Hauswirtschaft machen und eine echte Chance fürs Leben bekommen“, so Weyel. „Manchmal scheitert man auch, aber wir wachsen daran und sammeln Erfahrung für die Zukunft.“ Anja Herkersdorf wies darauf hin, dass die Anforderungen immer strenger werden und auch die Auszubildenden immer schwieriger werden, doch: „Erfolge haben einen höheren Stellenwert.“ Bei allen Ausbildungsmaßnahmen haben die Verantwortlichen vor allem die Entwicklung des Altenbergs als Begegnungszentrum im Blick. Der Jahreskalender des ehemaligen Prämonstratenserinnen-Stifts ist voll mit hochkarätigen Veranstaltungen, es gibt Führungen, Tagungsräume eine Bibliothek, die Klosterschänke und den Klosterladen und noch eine Menge Ideen. „Es ergibt sich immer wieder etwas Neues – wir sind mitten in der Entwicklung“, so Weyel, die auch durch das Wohnprojekt führte, das bis zum Ende des Monats fertig sein soll. Die Magistratsmitglieder staunten nicht schlecht, mit welcher Dynamik es voran geht und wie die jungen Menschen mit eingebunden werden, die auch für die Bewirtung der Magistratssitzung sorgten, die in der Klosterschänke stattfand. Fazit: Das Altenberg ist noch immer ein kleiner Mikrokosmos für sich, der eine Menge zu bieten hat und sich prächtig entwickelt. „Die Region Lahn-Dill/ Wetzlar sieht im Altenberg einen der Leuchttürme ihrer Arbeit, hat bei der Dachsanierung unterstützt und wird sich auch in Zukunft engagieren“, bemerkte Inderthal.

Quelle: Solmser Nachrichten, KW 12/2017


Kinderheim „Haus Waldeck“

Im Rahmen von „Magistrat vor Ort“ wurde am 13.12.2016 das Kinderheim „Haus Waldeck“ in Albhausen besucht. Hier erläuterte der Leiter des Kinderheimes, Edgar Schmidt, den Magistratsmitgliedern das Konzept des Kinderheimes welches sich in privater Trägerschaft befindet. Seit Jahren ist das Heim vollständig belegt. Die 20 Kinder werden durch 30 Mitarbeiter betreut, von denen gut die Hälfte auch auf dem 24.000 Quadratmeter großen Gelände inmitten von Wiesen und Spielanlagen wohnen. Mit Rücksichtnahme auf die Kinder wurde auf eine Begehung der Räume verzichtet. Stattdessen bot Herr Schmidt den Magistratsmitgliedern Einzelführungen in Bälde an.

Quelle: Solmser Nachrichten, KW 1/2017


Solmser Feinblech und Apparatebau

Die Solmser Magistratsmitglieder mit den Geschäftsführern Bernd Daniel (Mitte) und Gabriele Janitza (rechts) vor einem Laser, der sich selbstständig die benötigten Teile aus dem angrenzenden Lager holt. (sbe/22.03.2016)

Die Solmser Magistratsmitglieder mit den Geschäftsführern Bernd Daniel (Mitte) und Gabriele Janitza (rechts) vor einem Laser, der sich selbstständig die benötigten Teile aus dem angrenzenden Lager holt. (sbe/22.03.2016)

Solms (sbe) Im Rahmen der Unternehmensbesichtigungen „Magistrat vor Ort“ waren die Solmser Kommunalpolitiker mit Bürgermeister Frank Inderthal und Stadtverordnetenvorsteher Dieter Hagner an der Spitze diesmal bei der Firma Solmser Feinblech und Apparatebau zu Gast. Die beiden Geschäftsführer Gabriele Janitza und Bernd Daniel stellten den Magistratsmitgliedern ihr 1980 gegründetes Unternehmen im Solmser Gewebepark vor. Der Betrieb verarbeitet auf der inzwischen 2400 Quadratmeter großen Produktionsfläche Feinblechteile bis hin zu ganzen Baugruppen nach Vorgabe der Kunden.  Trotz teilweiser mannloser Arbeitsweise wie  Lasern, Stanzen oder Biegen über vorprogrammierte und selbständig arbeitende Maschinen beschäftigt das Unternehmen 60 Mitarbeiter  im Schichtbetrieb. Zu den vier auszubildenden Konstruktionsmechanikern kommen im Sommer zwei weitere hinzu.

Quelle: Solmser Nachrichten, KW 16/2016


Die Maisterei

Bäckermeister Robert Matheis (4.v.r.) informiert die Magistratsmitglieder über seine „Maisterei“. (sbe/ 10.11.2015)

Bäckermeister Robert Matheis (4.v.r.) informiert die Magistratsmitglieder über seine „Maisterei“. (sbe/ 10.11.2015)

Solms (sbe) Im Rahmen der Initiative „Magistrat vor Ort“ haben die Solmser Kommunalpolitiker anstelle einer Magistratssitzung wieder einmal einem heimischen Betrieb einen Besuch abgestattet. Mit Bürgermeister Frank Inderthal an der Spitze informierten sich in der Produktionsstätte der glutenfreien Bäckerei und Konditorei „Die Maisterei“ im Industriegebiet Hüttenfeld in Solms-Oberndorf. Robert Matheis produziert hier mit 6 Bäckern und zwei Auszubildenden ausschließlich frische glutenfreie Backwaren. Im September 2013 hatte er mit seinem Vater Jürgen Matheis  die Marktlücke entdeckt und für Menschen die an einer Unverträglichkeit leiden die erste rein glutenfreie Bäckerei in Deutschland eröffnet. Im Februar hat der mittlerweile alleinige Geschäftsführer die Produktion nach Solms-Oberndorf verlegt. Seit Oktober 2013 werden die Backwaren auch online verschickt. Die Rezepturen für seine Brötchen, Brote, Snacks, Kuchen und süße Backwaren  mehr entwickelt Robert Matheis selbst. 35 Prozent der Produktion gehen online innerhalb von 24 bis 48 an den Kunden , 40 Prozent werden in zwei Filialen und einem Backshop verkauft und der Rest über Reformhäuser. Im Vorjahr konnte die Produktion verdoppelt werden und in diesem Jahr bis heute nochmals eine Steigerung um 30 Prozent erzielt werden. In der ZDF-Serie „Deutschlands bester Bäcker“ mit Johann Lafer schaffte es die „Maisterei“ unter Deutschlands beste Bäcker.

Quelle: Solmser Nachrichten, KW  48/2015


Firma Leica Camera AG

Die Mitglieder des Magistrats besichtigen am 26.05.2015 die neue Betriebsstätte der ehemals in Solms ansässigen Leica Camera AG in der Leica Galerie in Wetzlar.

Das dreigeschossige Gebäude bietet Platz für mehr als 600 Mitarbeiter in Verwaltung, Forschung, Entwicklung sowie Fertigung. Der Umzug vom Standort Solms nach Wetzlar nach der erfolgreichen Konsolidierung der Leica Camera AG, wird von Herrn Wolfgang Kisselbach, Geschäftsführer der Leitz-Park GmbH, durch das enorm gestiegene Auftragsvolumen begründet. Die Firma nutzt nun ca. 30.000 Quadratmeter Betriebsfläche. Die Produktionsbereiche sind zum Teil gläsern und für Besucher zugänglich. Das Gebäude beinhaltet ein Leica-Museum sowie ein Café. Auf dem angrenzenden Grundstück ist in naher Zukunft der Neubau eines Hotels geplant sowie eine weitere Außenstelle der THM Mittelhessen.

Quelle: Stadt Solms


Besuch der Firma Reinhardt

Magistrat vor Ort bei der Fa. Reinhardt

Magistrat vor Ort bei der Fa. Reinhardt

Mit Bürgermeister Frank Inderthal an der Spitze hat sich der Solmser Magistrat bei dem Oberbieler Unternehmen D. Reinhardt Werkzeugbau und Elektronik GmbH in Oberbiel informiert. Unter dem Motto „Magistrat vor Ort“ geht es den Kommunalpolitikern darum sich einen Überblick über den jeweiligen Betrieb zu verschaffen und Interessen von Politik und Wirtschaft zu vereinen. Mögliche Konflikte in der Zukunft sowie Sorgen und Nöte sollen dabei vor Ort angesprochen werden, um für beide Seiten respektable Lösungen zu finden. Dieter Reinhardt hat 1970 die Firma in der Altenberger Straße gegründet. Mitte der 90er Jahre stiegen seine beiden Söhne Dennis und Maic Reinhardt in die Geschäftsführung ein. Heute arbeiten 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf über 3000 Quadratmetern Produktionsfläche. Ausgestattet mit einem modernen Maschinenpark fertigt das Unternehmen Spritzgusswerkzeuge aus Aluminium und Stahl sowie hochwertige Kunststoffspritzteile von Schneckengehäusen für Adapterkabel bis zu Einbauhilfen für Autoradios. Von Reinhardt montierte Kabel und Kabelbäume begleiten namhafte Automarken als Anschlusskabel, Batteriekabel, in der Sitzheizung, im Tragfahrlichtbereich und rund um das mobile Infotainment. Mit eigener Konstruktionsabteilung, einer zuverlässigen Qualitätssicherung und erfahrenen Werkzeugmachern begleitet Reinhardt seine Kunden auf Wunsch schon von der Idee bis zum fertigen Produkt. Bei einem Rundgang durch die Betriebsräume konnten sich die Magistratsmitglieder von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens ein Bild machen.

Quelle: Solms-Braunfelser-Zeitung, 11.02.2015 und Solmser Nachrichten KW 7/2015


SPI Weil GmbH

Bereits zum fünften Mal war am Dienstag der Solmser Magistrat mit Bürgermeister Frank Inderthal an der Spitze unter der Überschrift „Magistrat vor Ort“ bei einem Solmser Unternehmen zu Gast, um zum einen hautnah zu sehen, was in den Firmen des Städtchens so alles hergestellt, ver- und bearbeitet wird. Zum anderen dienen die

Gerhard Weil (li) und Sohn Robert (re) präsentieren die Lagerhalle und erläutern die Abläufe in der Fertigungshalle.

Gerhard Weil (li) und Sohn Robert (re) präsentieren die Lagerhalle und erläutern die Abläufe in der Fertigungshalle.

Betriebsbesichtigungen der direkten Kontaktaufnahme, in deren Rahmen die Unternehmer einmal los werden können, wo der Schuh drückt und wo die Politiker Möglichkeit haben, Rahmenbedingungen zu verbessern. Aktuell waren die drei Damen und sechs Herren bei Pulverbeschichter Gerhard Weil zu Gast, der zunächst sein Unternehmen, die SPI Weil GmbH, und ihre mehr als 20-jährige Geschichte vorstellte, und bei einem Rundgang die Arbeitsschritte in der Praxis erläuterte. „Ich habe 1993 mit einer Halle auf der grünen Wiese angefangen, konnte guten Erfolg verzeichnen und mein Unternehmen hat sich mit den Jahren schnell entwickelt“, so weil. Inzwischen entstanden durch Neubau oder Übernahme weitere Werkshallen und schon wieder sucht der Mann, der auch an der Entwicklung von Dachverbänden, die europaweit tätig sind, beteiligt war, schon wieder eine Fläche, um zu expandieren. Aus dem Ein-Mann-Betrieb ist längst ein prosperierendes Unternehmen geworden, in dem mit Sohn Robert auch schon die nächste Generation mit arbeitet. „Mir macht der demografische Wandel, mit dem einhergehenden Fachkräftemangel Sorgen und ich finde, Schulen und Unternehmen müssten mehr zusammen arbeiten, um junge Leute frühzeitig an die Berufswelt heran zu führen, ihnen bewusst machen, wie wichtig eine gute Ausbildung für das Leben in der Zukunft ist“, so Weil. Auch Vereine und Kommunen seien gefragt, Rahmenbedingungen und Lebensqualität in einer Kommune attraktiv zu halten. „Das haben wir schon erkannt und ich höre mit Interesse, dass auch Unternehmen bereit sind, mitzumachen, denn es wichtig, nicht alles schlecht zu reden, sondern gute Infrastruktur zu bieten“, stimmte Inderthal zu. Die Stadt habe schon 25 neue Bauplätze aufgelegt, wusste er auf Weils Hinweis, dass Mitarbeiter gerne vor Ort wohnen.

Bürgermeister Frank Inderthal (Mitte) und der Solmser Magistrat waren vor Ort bei Gerhard Weil (2.v.r.), der zusammen mit Sohn Robert (re) die Abläufe in seiner Firma erläuterte.

Bürgermeister Frank Inderthal (Mitte) und der Solmser Magistrat waren vor Ort bei Gerhard Weil (2.v.r.), der zusammen mit Sohn Robert (re) die Abläufe in seiner Firma erläuterte.

„Ein Standort ist gut, wenn das Umfeld mit Verkehrsanbindung und Gewerbesteuer stimmt – dann kann es gemeinsam gelingen, die Menschen in der Region zu halten“, weiß Weil, der seine neue Halle nicht ohne Rücksicht auf die Bevölkerung realisieren möchte. „Ich brauche einen zweiten Standort für eine andere Art der Oberflächenveredelung und ich möchte keiner sein, der sich unbeliebt macht, weil er ohne Rücksicht auf Verluste seine Ideen umsetzt.“ Ideen hat er auch zur Lösung seines Hauptproblems, den gestiegenen Energiekosten. Die Abwärme des Brennvorgangs kann noch anderweitig zum Einsatz kommen. Fazit für Gerhard: „Ich finde so ein Forum gut, in dem einmal ungezwungen seine Probleme, Wünsche und Erwartungen einbringt, und die Kommunalpolitiker einen praktischen Einblick bekommen, was man alles bedenken muss, wenn eine Kommune effizient zum Wohle der Bevölkerung und auch der Gewerbetreibenden handeln will.“

Quelle: Solmser Nachrichten, KW 23/2014


Magistrat besucht Holzbau Georg und Herhert

(sbe) Unter dem Motto „Magistrat vor Ort“ haben die Solmser Kommunalpolitiker anstelle einer Magistratssitzung am 12.11.2013 wieder einmal einen heimischen Betrieb besucht. Nachdem zuletzt Solmser Industriebetriebe begutachtet wurden, informierte sich diesmal der Magistrat mit dem Bürgermeister an der Spitze bei einem Solmser Handwerksbetrieb. Bei der Firma Holzbau Georg und Herhert im Gewerbepark 37, informierten sich die Politiker. Florens Georg und Jörg Herhert sind mit ihrer Firma im Januar von Löhnberg nach Solms gezogen. Rund 400 000 EURO haben sie in die neue Halle einschließlich Grundstückserwerb investiert. Als Grund für den Umzug nannte Georg den Kundenkreis in Solms, der aus der Zusammenarbeit mit einem Solmser Dachdeckerbetrieb und einem früheren Solmser holzverarbeitendem Unternehmen, für das die Firma tätig war, entstanden ist. Kompagnon Herhert ist außerdem Solmser. Auch die verkehrsgünstige Lage, mit Anbindung an die B 49 sei mit ein Grund für den Umzug gewesen. Die Firma baut Holzhäuser, stockt Gebäude in Holzbauweise auf, fertigt komplette Dachstühle und erledigt klassische Zimmereiarbeiten. Die betriebseigne Halle wird durch die Hackschnitzelheizung mit eigenen Abfallprodukten aufgeheizt. „Wir produzieren mehr Holzabfall als wir verheizen oder im Silo lagern können“ erklärt Jörg Herhert. Überschüssiger Holzabfall wird deshalb ebenfalls verkauft. Neben den beiden Firmeninhabern werden ein Zimmermann und dein Azubi beschäftigt.

Quelle: Solms-Braunfelser-Zeitung, 26.11.2013 und Solmser Nachrichten KW 47/2013


Magistrat besucht Firma B & R

NACH UMZUG 49 Arbeitsplätze in Solms

Solms-Niederbiel (sbe). Mit Bürgermeister Frank Inderthal (SPD) an der Spitze hat der Solmser Magistrat am 26.02.2013 die Firma B & R im Niederbieler Gewerbegebiet besucht.

Unter dem Motto „Magistrat vor Ort“ haben sich die Entscheidungsträger vorgenommen, mindestens zweimal im Jahr, anstelle einer Magistratssitzung, einen Solmser Industriebetrieb zu besichtigen. Dabei geht es darum, sich einen Überblick über die jeweilige Firma zu verschaffen und Interessen von Politik und Wirtschaft zu vereinen. Mögliche Konflikte in der Zukunft sollen vor Ort angesprochen werden, um respektable Lösungen zu finden.

Das von Martin Bunnemann und Uwe Ratz 1994 gegründete Unternehmen hat vor eineinhalb Jahren den Standort von Wetzlar nach Solms gewechselt. Seit dieser Zeit habe sich der Betrieb ständig weiterentwickelt und sei um 30 Prozent gewachsen, erklärte Bunnemann. 17 Mitarbeiter sind im Bereich der Kunststoff verarbeitenden Industrie in der Entwicklung, Konstruktion, Programmierung und in der Verwaltung tätig. Im Bereich Werkzeugbau, Kunststofffertigung, Montage und Qualitätssicherung hat B & R 32 Mitarbeiter. Dazu kommen zwei auszubildende Werkzeugmechaniker.

Die Firma ist heute in der Lage, komplette Bauteile von der Entwicklung über die Fertigung bis zur Montage selbstständig am gleichen Ort herzustellen. Neben der Automobilzulieferindustrie gehören die Medizintechnik und die optische Industrie zu den Hauptauftraggebern.

Nachdem Jochen Müller die Firma vorgestellt hatte, zeigte er den Magistratsmitgliedern den Betrieb bei einem Rundgang.

Quelle: Solms-Braunfelser-Zeitung, 02.03.2013


IBC-Wälzlager GmbH

(sbe) Unter dem Motto „Magistrat vor Ort“ haben die Solmser Kommunalpolitiker am 21.08.2012 die Firma IBC-Wälzlager GmbH im Oberbieler Industriegebiet besucht. Der Magistrat mit Bürgermeister Frank Inderthal an der Spitze, wurde auf dem Betriebsgelände von Firmenchef Robert Kling, seiner Gattin Ursula und von Tochter Christina Kling-Haag empfangen. Man wolle sich vor Ort ein Bild schaffen und den Dialog suchen, begründete Inderthal, der sich bei der Firmenleitung herzlich für die Einladung bedankte, den Besuch. Der Leiter für Produktplanung, Jörg Kühnholz, stellte das heimische Unternehmen in einem Kurzvortrag vor. Industrial Bearings and Components blicke auf eine über 40-jährige Erfahrung im Bereich der Wälzlagertechnik zurück. Das familiengeführte Unternehmen hat weltweit 220 Mitarbeiter mit Produktionsstätten – neben Solms und Aßlar – in der Schweiz und in Taiwan. Allein in Oberbiel sind derzeit 146 Mitarbeiter beschäftigt, von denen gut ein Drittel aus Solms kommen. Im Jahr 2007 lag die Mitarbeiterzahl noch bei 115. Alle Auszubildenden werden in der Regel auch übernommen. Das Unternehmen engagiert sich im sozialen Bereich und unterstützt dabei unter anderem heimische Schulen und Kindergärten, das Besucherbergwerk mit dem Feld- und Grubenbahnmuseum der Grube Fortuna, und das Kloster Altenberg. Probleme gibt es derzeit durch die fehlende Anbindung an das schnelle Internet. Eine E-Mail mit Anhang einer Datei, die 2 MB beinhalte, brauche 2 – 3 Minuten, so Künholz. Eine wesentliche Verbesserung erhofft sich die Firma durch die Verlegung der neuen Glasfaserleitungen, die laut Bürgermeister am 23. Oktober abgeschlossen sein soll. Auch habe man Bedenken, dass es Erschütterungen im Zuge der vorgesehene Baumaßnahmen bei Ausbau der Bundesstraße 49 zu Schäden bei der Produktion von Präzisions- und Hochpräzisionslager kommen könne. Die Bundesstraße verläuft nur wenige Meter neben dem Produktionsbereich. „Präzision gelingt nur mit Präzision“ so Kühnholz, der den Besuchern verdeutlichte, dass die Wälzlager mit einer Genauigkeit von 2 µm hergestellt werden. Zum Vergleich: Ein Menschenhaar hat einer Stärke von 150 µm. Bei einem Rundgang durch das Betriebsgelände konnten sich die Magistratsmitglieder von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens ein Bild machen.

Quelle: Solms-Braunfelser-Zeitung, 21.08.2012


Magistrat besucht Hauser Optik

(sbe) Der Magistrat mit Bürgermeister Frank Inderthal an der Spitze hat sich bei einem Besuch am 28.02.2012 über die Burgsolmser Firma J. Hauser GmbH & Co. KG in der Steinstraße informiert. Das traditionsreiche mittelständische Unternehmen mit derzeit 33 Mitarbeitern wurde 1921 von Josef Hauser gegründet und wird heute in der zweiten und dritten Generation von Wolfgang Hauser und Stefan Hauser geführt. Der Optik-Betrieb hat sich auf präzisionsoptische Produkte spezialisiert, sich dabei ständig weiterentwickelt und ist heute im internationalen Wettbewerb gut positioniert. Durch ein spezielles Pressverfahren ist die Firma in der Lage unter anderem Linsen im Durchmesser von 3 bis 100 mm herzustellen. Ein selbstentwickeltes Produktionsverfahren ermöglicht die Herstellung von Präzisionskugeln aus Glas, Quarz, Silizium, Keramik und Metall mit einer Durchmessergenauigkeit von +/- 0,0005 mm.

Quelle: Solms-Braunfelser-Zeitung, 28.03.2012