Der SILEK-Prozess – Methodik

Im Rahmen einer knappen und zielorientierten Bestandsanalyse wurden die wichtigsten Kennzeichen der Gemeinde analysiert und vorhandene Konzepte, Planungen und Ansätze ausgewertet. Ziel war es, die für das SILEK relevanten Aussagen und Ziele der verschiedenen Quellen zusammenzuführen und in einen Kontext zu bringen.

Auf Basis der Bestandsanalyse wurden Stärken und Schwächen, aber auch der Chancen und Risiken in der Stadt Solms abgeleitet (SWOT-Analyse). Hieraus wurden im Weiteren Vorschläge für strategische Entwicklungsziele abgeleitet. Die SWOT-Analyse sowie die Entwicklungsziele wurden in den ersten Arbeitskreis–Sitzungen mit den Teilnehmern diskutiert und tlw. ergänzt. Auf diese Weise wurden die Erkenntnisse „von außen“ (Grontmij) mit den Einschätzungen und Erfahrungen der Personen aus der Gemeinde sowie Experten aus der Region („von innen“) abgeglichen.

Sowohl die Bestandsanalyse, als auch die Stärken- Schwächen-Analyse und die strategischen Entwicklungsziele orientieren sich an den drei Themenfeldern, die für das SILEK Solms festgelegt wurden:

  •    Agrarstruktur und Kulturlandschaft
  •     Tourismus und Kulturhistorie
  •    Biotop- und Gewässerentwicklung/Hochwasserschutz

Auf der Grundlage der Stärken und Schwächen sowie der formulierten Entwicklungsziele wurden dann Projektthemen und -ideen vorgeschlagen und in den 1. Arbeitskreis-Sitzungen gemeinsam mit den Teilnehmern ergänzt und zu Handlungsfeldern zusammengefasst.

Zu diesen Handlungsfeldern wurde dann ein Meinungsbild des Arbeitskreises eingeholt, um Prioritäten für die spätere Weiterbearbeitung in Projektgruppen zu bilden. Die zusammengetragenen Projektideen wurden in den Arbeitskreisen, in den Treffen der Projektgruppen sowie den Treffen der Lenkungsgruppe gebündelt und strukturiert. Zahlreiche Projektideen wurden im Rahmen der Projektgruppenarbeit bereits konkretisiert und weiter ausgearbeitet.

Ergebnis ist ein Projektkonzept, bestehend aus insgesamt 14 Einzelprojekten, das einen Handlungsrahmen für die Gemeinde darstellt.

Für alle 14 Einzelprojekte wurden Projektskizzen als Grundlage für die weitere Umsetzung erarbeitet.

Neben den Textdokumenten (ausgearbeitete Projektideen, Projektkonzept, Projektskizzen) wurden detaillierte Maßnahmenkarten zu den einzelnen Themenfeldern sowie eine Maßnahmen-Übersichtskarte
entwickelt.

Der abschließende Arbeitsschritt des SILEK umfasste die Umsetzungsstrategie. Als wesentliches Element der Umsetzungsstrategie wurden innerhalb des Projektkonzeptes Schwerpunkte für die Umsetzung gesetzt und Prioritäten festgelegt. Dies erfolgte mit Hilfe von Entscheidungskriterien hinsichtlich der Bedeutung der Projekte für die zukünftige Entwicklung der Stadt und einer Einschätzung der Umsetzungsperspektiven der Projekte. Diese Bewertung beinhaltet wesentliche Aussagen für die Realisierung der ausgewählten Projekte im Zuge der sich anschließenden Umsetzungsphase und setzt die Projekte in zeitliche, räumliche und inhaltliche Beziehung zueinander. Weiterhin wurden in Abstimmung mit der Stadt Solms und der Lenkungsgruppe für alle SILEK-Projekte konkrete Startmaßnahmen, d.h. erste Umsetzungsschritte 2012 / 2013 festgelegt.

SILEK-ProzessMethodik

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