Stadtteile

Solms hat gut 13.986* Einwohner und umfasst die fünf Stadtteile Albshausen, Burgsolms, Niederbiel, Oberbiel und Oberndorf. Jeder Stadtteil hat mit seinen Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten Einiges zu bieten.

Albshausen

Albshausen ist mit 1.992* Einwohnern der kleinste Solmser Stadtteil. Hier finden Sie einen Bäcker, eine Albshäuser FeldSparkasse, eine Kindertagesstätte und eine Kinderkrippe. Die fußläufig gut zu erreichende Grundschule befindet sich im Nachbarort Steindorf.

Über die B49 Gießen-Limburg gelangen Sie zügig in die Städte Weilburg sowie Wetzlar und erreichen die Autobahnen in Richtung Dortmund und Frankfurt.

Eine Anbindung an den ÖPNV ist gegeben und die Lahntalbahn hält am Albshäuser Bahnhof und verbindet die Städte Koblenz und Gießen.

Ein Sportplatz, eine Mehrzweckhalle, das Frei- und Hallenbad „Solmser Land“, eine Feuerwehr, mehrere Spielplätze, einen Zeit-Stein des Geopunktes „STEIN-STARKES ERLEBNIS SOLMS und aktives Vereinsgeschehen laden zur Freizeitgestaltung ein.

Geschichtliches

Die Ortschaft wird 802 erstmals im Lorscher Codex als Alboldeshusen urkundlich erwähnt, gelegen in der Wanendorfer Mark, dem Gebiet um die Lahn zwischen Wetzlar und Solms. Im Ort gab es nachweislich Besitztümer des Klosters Altenberg, des Marienstifts zu Wetzlar, der Grafen von Solms und des Weilburger Stifts.

Beeinflusst wurde die Entwicklung von Albshausen durch den Bau der Landstraße von Burgsolms nach Wetzlar im Jahr 1781 und der Eröffnung der Lahntalbahn 1863, die seitdem zusammen mit dem Bahnhof die nördliche Bebauungsgrenze markierte. Ein wirtschaftlicher Faktor war der Erzabbau in den Gruben um das Dorf. Der Bahnhof von Albshausen war zudem Umschlagplatz für die Rohstoffe der benachbarten Dörfer.

Nach 1945 wurden die Einwohnerentwicklung der Ortschaft durch die Zuzüge von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen beeinflusst, durch die zahlreiche Siedlungen entstanden. Am 1. Juli 1971 schloss sich die eigenständige Gemeinde Albshausen mit Oberbiel zur neuen Gemeinde Bielhausen zusammen. Am 1. Januar 1977 folgte die Eingemeindung in die neugeschaffene Großgemeinde Solms.

Burgsolms

Burgsolms ist mit 4.565* Einwohnern der größte Solmser Stadtteil. Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie eine Kindertagesstätte, eine Grundschule und eine Gesamtschule befinden sich vor Ort.

Kunstrasenplatz BurgsolmsÜber die B49 Gießen-Limburg gelangen Sie zügig in die Städte Weilburg sowie Wetzlar und erreichen die Autobahnen in Richtung Dortmund und Frankfurt.

Eine Anbindung an den ÖPNV ist gegeben und die Lahntalbahn hält am Burgsolmser Bahnhof und verbindet die Städte Koblenz und Gießen.

Ein Kunstrasenplatz, ein Stadion, Sport- und Freizeithallen, eine Multifunktionssportanlage, Tennisplätze, das Frei- und Hallenbad „Solmser Land“, ein Tretbecken, eine Feuerwehr, das Jugendzentrum, mehrere Spielplätze, zwei Zeit-Steine des Geopunktes „STEIN-STARKES ERLEBNIS SOLMS“ und das aktive Vereinsleben in Burgsolms laden zur Freizeitgestaltung ein.

Geschichtliches

Die ältesten Funde lassen darauf schließen, dass das Gebiet des heutigen Burgsolms bereits seit der La-Tène-Zeit besiedelt war.

Für das Jahr 788 wird im Lorscher Codex die Schenkung einer Kirche am Flusse Sulmissa, dem heutigen Solmsbach, erwähnt. Um die Frage, ob nun Burgsolms oder der benachbarte Ort Oberndorf, in urkundlichen Quellen auch Obersolms genannt, der älteste Solmser Stadtteil ist, besteht auch heute noch ein die beiden Orte trennender Streit, obwohl sie bereits fest zusammengewachsen sind.

Die Oberndorfer Kirche soll die 788 erwähnte Kirche gewesen sein, da in der urkundlichen Überlieferung die Kirche in Burgsolms stets als Tochterkirche bezeichnet wird. Funde lassen aber eher Burgsolms als den älteren Teil vermuten. Ein Zeichen dafür ist z. B. eine bei Bauarbeiten zum evangelischen Gemeindehaus in den 50er Jahren gefundene Krypta einer karolingischen Kirche sowie eine karolingische Ringwallanlage, dem „Freien Stein“. Erst 1129 tauchen beide Orte in Urkunden getrennt voneinander auf.

Um das Jahr 1100 herum wurde Burgsolms der Sitz der Edlen von Solms. Die Solmser, die seit 1223 den Grafentitel trugen, bauten einen von ihnen bewohnten befestigten Hof zu einer Wasserburg aus, die schließlich zum Namenspatron des Solmser Stadtteils wurde. 1384 wurde die stark befestigte Burg durch den Wetterauer Städtebund auf Betreiben der Reichsstadt Wetzlar belagert. Graf Johann von Solms-Burgsolms floh auf die benachbarte Burg Greifenstein und die Anlage wurde durch den Städtebund zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die letzten Reste der Burg, die etwa 14 Meter hohe „Storchenmauer“, wurde 1952–54 auf Grund immer wieder auftretenden Steinschlags abgetragen.

Auch wenn in den 1960er Jahren das Stadtbild des Ortes in einigen Bereichen schwer geschädigt wurde, indem viele Fachwerkhäuser dem Bau einer größeren Straße durch den Ort weichen mussten und zum Teil durch Flachdachbauten ersetzt wurden, ist doch noch einige historische Bausubstanz erhalten geblieben. Insbesondere in der Lindenstraße und angrenzenden Straßen besteht eine denkmalgeschützte Gesamtanlage, die den nordwestlichen Bereich des alten Ortskernes umfasst. Hier findet sich eine ungewöhnlich dichte historische Substanz aus zahlreichen Einzeldenkmälern sowie weiteren bedeutenden Bauten.

Am 1. Juli 1971 schloss sich die eigenständige Gemeinde Burgsolms mit Oberndorf zur neuen Gemeinde Solms zusammen. Diese Gemeinde wurde am 1. Januar 1977 auf Grundlage eines Landesgesetzes mit den Gemeinden Bielhausen und Niederbiel zur neuen Gemeinde Solms zusammengeschlossen. Die Großgemeinde erhielt am 11. April 1978 die Stadtrechte.

Niederbiel

Niederbiel, mit 2.246* Einwohnern, verfügt über eine Kindertagesstätte, eine Grundschule, eine Volksbank, einen Metzger und einen Bäcker.Fischteiche Niederbiel

Über die B49 Gießen-Limburg gelangen Sie zügig in die Städte Weilburg sowie Wetzlar und erreichen die Autobahnen in Richtung Dortmund und Frankfurt.

Die gute Anbindung an den ÖPNV ermöglicht Ihnen die Verbindung zu den Städten Wetzlar, Braunfels und Weilburg sowie zu dem Burgsolmser Bahnhof.

Ein Sportplatz, Tennisplätze, einen Jugendraum, eine Mehrzweckhalle, eine Feuerwehr, mehrere Spielplätze, der Geopunkt „STEIN-STARKES ERLEBNIS SOLMS“ und das aktive Vereinsleben in Niederbiel laden zur Freizeitgestaltung ein.

Geschichtliches

Die Ortschaft liegt zusammen mit Oberbiel in der sogenannten Bieler Mark, welche zum ersten Mal 802 in einem Besitzregister und im Lorscher Codex erwähnt wird. Im 14. Jahrhundert wird Niederbiel dann getrennt erwähnt. Kirchlich blieb man eine Filiale von Oberbiel. 1796 wurde der Ortskern stark durch Truppen der Französischen Revolution verwüstet.

Niederbiel war bis zum 1. Januar 1977 eine eigenständige Gemeinde und wurde im Zuge der hessischen Gebietsreform auf Grundlage eines Landesgesetzes mit den Gemeinden Bielhausen und Solms zur Gesamtgemeinde Solms zusammengeschlossen.

Oberbiel

In Oberbiel leben 2.694* Einwohner. Sie finden hier alle Geschäfte des täglichen Bedarfs, verschiedene Discounter, Bekleidungsgeschäfte, eine Kindertagesstätte und eine Grundschule.

Altenberg1Über die direkte Anbindung an die B49 Gießen-Limburg gelangen Sie zügig in die Städte Weilburg sowie Wetzlar und erreichen die Autobahnen in Richtung Dortmund und Frankfurt.

Die gute Anbindung an den ÖPNV ermöglicht Ihnen die Verbindung zu den Städten Wetzlar, Braunfels und Weilburg sowie zu dem Burgsolmser Bahnhof.

Die Grube Fortuna, das Kloster Altenberg, ein Sportplatz, eine Mehrzweckhalle, Tennisplätze, eine Feuerwehr, mehrere Spielplätze, ein Zeit-Stein des Geopunktes „STEIN-STARKES ERLEBNIS SOLMS“ und das aktive Vereinsleben in Oberbiel laden zur Freizeitgestaltung ein.

Geschichtliches

Die sogenannte Bieler Mark, auf deren Gebiet die Solmser Stadtteile Oberbiel und Niederbiel liegen, wurde zum ersten Mal 802 in einem Besitzregister und im Lorscher Codex erwähnt.

1803 wurde das Kloster Altenberg einer Säkularisation unterzogen und den Fürsten zu Solms-Braunfels als Entschädigung für verlorene Besitztümer in Elsaß-Lothringen gegeben. Die Klosterkirche wurde von nun an unter fürstlichem Patronat von der evangelischen Kirchengemeinde Oberbiel genutzt.

Oberbiel blieb bis zum 1. Juli 1971 eine eigenständige Gemeinde, als Albshausen und Oberbiel sich zur Gemeinde Bielhausen zusammenschlossen. Am 1. Januar 1977 folgte die Eingemeindung durch die hessische Gebietsreform zur Gemeinde Solms, der am 11. April 1978 die Stadtrechte zugesprochen wurden.

Oberndorf

Oberndorf hat 2.489* Einwohner und Sie finden hier alle Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie eine Kindertagesstätte, einen Waldkindergarten und eine Grundschule.Solmsbach

Über die B49 Gießen-Limburg gelangen Sie zügig in die Städte Weilburg sowie Wetzlar und erreichen die Autobahnen in Richtung Dortmund und Frankfurt.

Die gute Anbindung an den ÖPNV ermöglicht Ihnen die Verbindung zu den Städten Wetzlar, Braunfels und Weilburg sowie zu dem Burgsolmser Bahnhof.

Tennisplätze, ein Rotascheplatz, eine Sporthalle, eine Feuerwehr, mehrere Spielplätze, einen Zeit-Stein des Geopunktes „STEIN-STARKES ERLEBNIS SOLMS“ und das aktive Vereinsleben laden zur Freizeitgestaltung ein.

Geschichtliches

Die Ortsgeschichte von Oberndorf ist eng mit der Burgsolmser verwurzelt. So beanspruchen beide Ortschaften im Jahr 788 im Lorscher Codex durch eine Kirche erstmals erwähnt zu werden. Da von der Burgsolmser Mutterkirche die Rede ist, ist vermutlich von Oberndorf auszugehen. 1128 werden die Orte als Solmesso genannt, aber bereits um 1300 differenziert. So wird nun der Ortsname Superior Sulmisse, also Obersolms, dem späteren Oberndorf, erwähnt.

Bedeutend für Oberndorf war die Eisenverarbeitung im Dorf in der Oberndorfer Hütte, wo das Erz aus den umliegenden Gruben verhüttet wurde. Ihre Gründung geht auf Graf Heinrich Trajektin von Solms-Braunfels im Jahr 1666 zurück. 1859 wurde die Hütte aufgegeben. Heute befindet sich im Bereich der Oberndorfer Hütte ein Gewerbegebiet.

Im Vorfeld der Gebietsreform in Hessen schlossen sich am 1. Juli 1971 die Gemeinden Oberndorf und Burgsolms freiwillig zur Gemeinde Solms zusammen. Diese Gemeinde wurde am 1. Januar 1977 auf Grundlage eines Landesgesetzes mit den Gemeinden Bielhausen und Niederbiel zur neuen Gemeinde Solms zusammengeschlossen. Die Großgemeinde erhielt am 11. April 1978 die Stadtrechte.

*Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf die Einwohnerstatistik vom 31.12.2013.