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Erneut akute Waldbrandgefahr in Mittelhessen

Die für vergangenen Sonntag/Montag angekündigten Niederschläge sind in Mittelhessen nicht ergiebig gewesen und konnten das Feuchtigkeitsdefizit im Oberboden nicht spürbar lindern. Der Oberboden ist aufgrund der anhaltenden Trockenheit bereits bis in Tiefe von 1 m stark ausgetrocknet. Für diese Woche ist Witterung mit hohen Temperaturen über 35-40 Grad und geringer Luftfeuchtigkeit unter 30 % vorhergesagt. Auch schwer entflammbare Brennstoffe sind zunehmend feuergefährdet. Mit trockenen Luftmassen und böigem Wind begünstigt diese Wetterlage große und schnell ausbreitende Brände, bei denen auch mit Flugfeuer gerechnet werden muß. 

Verhalten im Wald: Vorsicht und Umsicht entscheidend HessenForst ruft die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht auf. Offenes Feuer und Rauchen sind im Wald und in dessen Nähe untersagt. Grillen ist ausschließlich auf ausgewiesenen Plätzen zulässig. Fahrzeuge sollten auf keinen Fall an trockenen Grasflächen oder Wegerändern abgestellt werden. Bereits kleinste Funken können Brände auslösen. „Der Schutz unserer Wälder ist eine gemeinsame Aufgabe.

Wir appellieren an alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher, die geltenden Regeln konsequent einzuhalten und bei Verdacht auf einen Brand umgehend die Feuerwehr zu verständigen. Schon ein einzelner Funke kann schwerwiegende Folgen haben“, betont Moritz Frey, Pressesprecher von HessenForst. „Rund 90 Prozent der Waldbrände in Deutschland sind auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. Umso wichtiger ist ein verantwortungsbewusstes Verhalten jedes Einzelnen, um Brände wirksam zu verhindern.“

Wer Rauch oder offene Flammen bemerkt, wird gebeten, umgehend den Notruf 112 zu wählen und den Ort des Geschehens möglichst genau anzugeben.